NEWS

Eröffnung: Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18 Uhr
Dauer: 6. – 20. Dezember 2017
Ort: Raumlabor S3T14, Herrengasse 6-8/ Stiege 3, Top 14, 1010 Wien
Besichtigungszeiten: Montag bis Freitag nach Vereinbarung/
office@studio-okular.com

Mit der Ausstellung ein Künstler/ zwei White Cubes/ fünf Museen starten wir in die nächste Runde unserer Forschungstätigkeiten rund um die Frage „Welches Licht braucht die Kunst?“. Gezeigt werden Werke aus der Serie „Spectrum 2016“ des Künstlers Friedrich Biedermann. Die Bilderserie resultiert aus einer Analyse von Lichtverhältnissen. Dafür wurden vom Künstler Spektralanalysen in Museen und Galerien getätigt und in Farben umgewandelt. Diese Farben bestimmen die Bildkompositionen, die in den Räumlichkeiten des Raumlabors S3T14 durch den Einfluss dynamischer Lichtquellen eine neue Dimension erhalten.
Das Raumlabor S3T14 wurde von Andrea Graser initiiert, um den Einfluss digitaler Lichtquellen und deren Spektren auf die visuelle Wahrnehmung von Kunst im White Cube und andererseits deren Auswirkungen auf den Kreativprozess zu erforschen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Prof. Klaus Bollinger und dem Institut für Architektur der Universität für angewandte Kunst Wien sowie unseren Kooperationspartnern Prof. Günther Leising (TU Graz) und Prof. Helmut Leder (Universität Wien).

________________________________________

 

 

 

 

11. Nov 2017, um 18.00 Uhr
LIGHT PATH
Kunstinstallation von Friedrich Biedermann

LIGHT PATH: Ein LKW auf den Pfaden des Lichts.
Kunstinstallation von Friedrich Biedermann
Samstag, 11. November

Der Künstler Friedrich Biedermann zeigt in einer einzigartigen Kombination von Licht, Technik und Kunst sein neuestes Projekt „Light Path“.

„Light Path“ ist eine mobile Lichtinstallation. Ein LKW fährt vor, parkt und öffnet seine Laderampe. Zu sehen ist ein Raum, der natürliches Licht im Tagesverlauf nachstellt und durch seine amorphe Form erst einmal irritiert. „Ein sanfter Raum dessen Gestalt einer Kamera Obscura gleicht“, so der Künstler.

Die Ladefläche des LKWs ist begehbar, um den Besuchern ein Abtauchen in atmosphärische und wandelbare Lichtwelten zu ermöglichen. Die Innenansicht des Laderaums erinnert an die Blende einer Fotokamera – ein Verweis auf die menschliche Wahrnehmung und die Herstellung von Bildern. Dem Verlauf des Lichtes entsprechend schrieb Biedermann eine Partitur.

Die österreichische Band Sofa Surfers komponierte dazu einen Song, der analog zum zwei minütigen Lichtverlauf abgespielt wird. Die Besucher bewegen sich im „Light Path“ zwischen unterschiedlichen Lichtstimmungen des natürlichen Sonnenverlaufs.

________________________________________

Interview im Standard zu den Thema Kunst am Bau, erschienen in der Beilage Immobilien-Wirtschaft am 22.09.2017.