lighthouse serie 2017-2018

 

Orientierung < Lighthouse > Orientierungslosigkeit
Schon immer haben mich Leuchttürme fasziniert. Wirken sie bei Tag wie Fingerzeiger die in den Himmel deuten, so helfen sie bei Nacht oder Nebel die Formlosigkeit zu besiegen. Nicht umsonst ist die Geschichte der Leuchtfeuer ein einziges großes Ringen um die Überwindung der Dunkelheit. Pharos, der Koloss von Rhodos oder der Herkules Turm im nordwestspanischen La Coruna, das weltweit älteste noch in Betrieb befindende Leuchtfeuer, bestätigen dies. Orientierungsfeuer haben Ihren Ursprung etwa 800-450 v. Chr. in der Ägäis. Mit dem Zeitalter der Entdeckung boten sie den Seefahren Sicherheit bei Ihrer Reise von den Küsten in das metaphysische dunkle Ungewisse zu fahren.

Ein Leuchtturm ist ein fest stehendes Gebäude, das durch sein Licht Orientierung gibt. Er gibt uns Anhaltspunkte und ist eine „Landmark“ auf den Landkarten. Jeder Leuchtturm hat sein eigens Leuchtsignal, Leuchtfeuer und einen eigenen Lichtrhythmus der als Erkennung dient. Sie markieren Grenzen und warnen uns vor Gefahren. Es ist eine Maschine des Guten, Wahren und Schönen, denn das Licht der Leuchttürme strahlt weit übers Meer und tief ins Land hinein. Sie helfen uns dabei die Richtung nicht zu verlieren und Kollisionen zu vermeiden.

In der heutigen Zeit wo Smartphones und Navigationssysteme die Orientierung übernehmen, ist oft das Licht der Leuchttürme auf See ein elektrisches Echo – ein vorspiegeln von Wahrheit einer menschenleeren Parallelwelt. Der Leuchtturm fasziniert mich in diesen Zusammenhang als ein stilles Symbol dieser Parallelwelt ist. Ein Symbol zwischen den Weiten der Meere dem Ungewissen und der privaten Komfortzone.

Orientation <Lighthouse> Disorientation
Lighthouses have always fascinated me. If they act like pointers to the sky during the day, they help to defeat formlessness at night or in fog. Not for nothing is the story of the beacon one big struggle to overcome the darkness. Pharos, the Colossus of Rhodes or the Hercules Tower in northwestern La Coruna, the world’s oldest working beacon, confirm this. Orientation fires have their origin around 800-450 BC. In the Aegean. With the Age of Discovery, they offered the maritime security of your journey from the coasts to the metaphysical dark unknowns.

A lighthouse is a fixed building that gives orientation through its light. He gives us clues and is a “landmark” on the maps. Each lighthouse has its own light signal, beacon and its own light rhythm which serves as a recognition. They mark boundaries and warn us of dangers. It is a machine of the good, the true and the beautiful, for the light of the lighthouses shines far over the sea and into the land. They help us not to lose direction and avoid collisions.

In today’s world where smartphones and navigation systems take their bearings, the light from the lighthouses at sea is often an electrical echo – a mirage of the truth of a deserted parallel world. The lighthouse fascinates me in this context as a silent symbol of this parallel world. A symbol between the expanses of the seas, the uncertain and the private comfort zone.