void 2018

 

Mit dem Kunstprojekt VOID des Künstlers Friedrich Biedermann tritt die neue Wiener Galerie MESSER (Spiegelgasse 23, 1010 Wien) des Galeristen Erich Messbauers ab Ende September in Erscheinung. Eine Galerie als Vermittlerzwischen Künstlerinnen und Besucherinnen.

Modern ohne modisch zu sein. Im richtigen Rahmen lustvoll Qualität zeigen.
„In unseren neuen Räumen wollen wir einen Ort gestalten, der Besucherinnen und Künstlerinnen erfreut und fordert. Kunst bietet Menschen die Möglichkeit ihre Grenzen zu lösen“, so der Galerist Erich Messbauer. „Unser Ziel ist es also eine Plattform zu entwickeln, die zwischen Werk und Besucher vermittelt.“ Die Ausstellung soll ein Ort sein, der verschiedene Ausdrucksformen der Kunst ermöglicht. Kunst kann für Defizite unserer Zeit sensibilisieren ohne zu demoralisieren. „In der Kunst gibt es keine falsche Ästhetik, es gibt viele gültige Wege aber eben keine Autoritäten, die einen gültigen Weg vorzeigen“, so Messbauer. Einzig die Übereinstimmung von Inhalt und Form, von Prinzip und Werk haben eine lange Geschichte. Denn ohne Inhalt wird die Form nichts sagend und ohne Form ist kein Inhalt erkennbar.

Die Leere wird erfüllt von Licht. Das Licht wird zum Akteur.

VOID stellt eine Hommage an die Ausstellung “Le Vide” von Yves Klein aus dem Jahr 1958 dar. Sie ist ein Statement in einer Zeit, wo soziale Medien ästhetische Regeln setzen. Der Künstler spielt mit dem Licht im Innen- und Außenraum und lässt die Grenzen von Stadt und Galerie ineinanderfließen. Biedermann führt Regie, das Licht übernimmt die Hauptrolle. In den Räumlichkeiten der Galerie MESSER simuliert Friedrich Biedermann durch künstliches Licht das Tageslicht in all seinen Nuancen. Die zukunftsweisende Lichttechnologie „Human Centric Lighting“ macht es erstmals möglich die Lichtsituation dynamisch zu verändern und dabei das Tageslichtspektrum zu imitieren. Für Biedermann handelt es sich bei Licht um ein dynamisches Gestaltungswerkzeug mit umfangreichen Spektralfarbkasten. Die Intention ist es die Galerie als Skulptur in den Mittelpunkt zu stellen. Die objektorientierte Ontologie des Lichts ist Schwerpunkt dieser Arbeit. Biedermann geht es um die Auseinandersetzung mit dem leeren Raum und das Begreifen dieser Leere als Atmosphäre und Sinnesraum.

With the art project VOID of the artist Friedrich Biedermann, the new gallery MESSER (Spiegelgasse 23, 1010 Vienna) of the gallery owner Erich Messbauer will appear from the end of September. A gallery as a mediator between artists and visitors.

Modern without being fashionable. Desire to show quality in the right frame.
“In our new rooms, we want to design a venue that pleases and challenges female visitors and artists. Art offers people the opportunity to solve their limits, “says gallery owner Erich Messbauer. “Our goal is therefore to develop a platform that communicates between the work and the visitor.” The exhibition is intended to be a place that allows different forms of expression of art. Art can sensitize for deficits of our time without demoralizing. “There is no wrong aesthetic in art, there are many valid ways, but there are no authorities that show a valid way,” says Messbauer. Only the agreement of content and form, of principle and work have a long history. Because without content the form is meaningless and without form no content is recognizable.

The emptiness is filled with light. The light becomes the actor.

VOID is a tribute to Yves Klein’s “Le Vide” exhibition from 1958. It is a statement at a time when social media set aesthetic rules. The artist plays with the light inside and outside and lets the boundaries of city and gallery flow into each other. Biedermann directs, the light takes over the main role. In the premises of the Galerie MESSER, Friedrich Biedermann uses artificial light to simulate daylight in all its nuances. The pioneering light technology “Human Centric Lighting” makes it possible for the first time to change the lighting situation dynamically and at the same time to imitate the daylight spectrum. For Biedermann, light is a dynamic design tool with an extensive spectral color box. The intention is to focus on the gallery as a sculpture. The object-oriented ontology of light is the focus of this work. Biedermann is concerned with dealing with empty space and understanding this emptiness as atmosphere and sensory space.